Jacqueline

 

Die Skulptur entstand 2002 in Ismaning zu einem Kurs von Cesare Marcoto.

Ziel war es eine Person nach Fotografie zu modellieren.

Porträtieren an sich ist schon sehr schwierig. In diesem Fall war es erst gelungen.

Beim ersten Brand ist dann aber einer der Köpfe (vermutlich durch Lufteinschlüsse) explodiert und hat alle anderen Köpfe die zur selben Zeit im Ofen waren mit beschädigt.

Als ich in die Werkstatt nach Garching kam, hatte Lilo Hehn meinen Kopf bereits wieder geklebt damit der Frust bei mir nicht so groß sein sollte. Aber spachteln und schleifen musste ich selbst.

Bei einem Porträt ist eine Veränderung um  einen Millimeter mitunter schon ausschlaggebend. Ich habe das aber hinbekommen das  zumindest Fremde die Ähnlichkeit zu meiner Familie erkennen.

Da die Skulptur nun durch das kleben und spachteln nicht noch einmal gebrannt werden konnte, wurde mit Farbpigmenten gearbeitet. Ich habe auf weisem Grund mit grün gearbeitet. Dadurch wirkt die Skulptur wie mit natürlicher Patina überzogen.

 

 

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